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idea-ly · Seit 20193 Min. Lesezeit

idea-ly

Die nächste gute Idee steckt schon in deinem Team.

Anwendungen für Mitarbeitende und Verwaltung
2
Ideen auch ohne Namensangabe einreichen
Anonym
Status und Bewertung jeder Idee
Einsehbar

AUSGANGSSITUATION

2019 wurde ich beauftragt, eine Website für idea-ly zu entwickeln. Nach der Zusammenarbeit entstand schnell der Wunsch, auch die eigentliche Software anzufassen – und die technische Entwicklung in die eigene Hand zu nehmen. Bis dahin war die Entwicklung ins Ausland ausgelagert. Design und Technik waren nicht optimal und orientierten sich nicht am Industriestandard.

Das Unternehmen hatte zu dem Zeitpunkt bereits Kunden, die das Tool aktiv nutzten. Und es gab viele Änderungswünsche, die sich aufgestaut hatten.

WAS KANN IDEA-LY?

idea-ly ist ein Ideenmanagement-Tool für Unternehmen, die am Zahn der Zeit bleiben wollen. Viele Unternehmen verlieren gute Ideen und Optimierungen dadurch, dass ihre wertvollste Ressource, die Mitarbeiter, nicht gehört wird. idea-ly schafft genau da Abhilfe.

Die Plattform besteht im Kern aus zwei Tools: dem Client-Tool für Mitarbeiter und dem Admin-Dashboard.

Das Client-Tool ist bewusst simpel gehalten. Mitarbeiter können ihre Ideen über ein interaktives Interface einreichen – schnell und unkompliziert. Entweder mit E-Mail-Adresse oder komplett anonym. Sobald eine Idee eingereicht wird, werden die Admins benachrichtigt.

Das Dashboard ist die Schaltzentrale. Hier sehen die Admins alle eingereichten Ideen, können diese zuordnen, kategorisieren und einen Status vergeben, in welchem Stadium sich eine Idee befindet. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Ideen mit positiv oder negativ zu bewerten.

TECHNISCHE UMSETZUNG

Das Ziel war klar: die Web App auf den neuesten Stand bringen und für die Kunden moderner machen. Die alte Codebasis basierte auf Flutter – das wurde komplett abgelöst durch Nuxt.js, um eine Umgebung zu schaffen, die die Entwicklung vereinfacht und näher am Web-Standard ist.

Als Backend- und Datenbank-Lösung kam Supabase zum Einsatz – inklusive der Authentifizierung. Das Hosting läuft über Vercel. Schlank, serverless, ohne unnötigen Overhead.

Eine wichtige architektonische Entscheidung: Das Client-Tool und das Admin-Dashboard wurden bewusst als zwei getrennte Tools entwickelt. Das Ganze sollte nicht in einer monolithischen Struktur enden. Durch die Trennung bleiben beide Seiten unabhängig wartbar und skalierbar.

HERAUSFORDERUNGEN & LEARNINGS

Kunden warten, Umstellung läuft. Der Start bei idea-ly war etwas holprig. Kunden warteten bereits auf Verbesserungen und wollten die Software so schnell wie möglich geliefert bekommen. Das ging aber nicht so schnell, weil wir mitten in der technischen Umstellung steckten und die Strategie neu ausrichten wollten. Dadurch gab es viele Abstimmungsrunden mit den Kunden, um deren Anforderungen gerecht zu werden, ohne dabei die langfristige Richtung aus den Augen zu verlieren.

Saubere Trennung statt Monolith. Client-Tool und Admin-Dashboard sauber voneinander zu entwickeln war eine Herausforderung. Aber genau diese Entscheidung hat sich ausgezahlt: Zwei unabhängige Tools, die jeweils für ihren Zweck optimiert sind, statt einem aufgeblähten Monolithen, bei dem jede Änderung alles andere beeinflusst.

Vom Entwickler zum Geschäftsführer. Was als externer Entwicklungsauftrag begann, wurde mit der Zeit immer mehr. Ich kaufte Anteile an idea-ly, später wurden es mehr – und heute bin ich Geschäftsführer. Das Projekt hat sich nicht nur technisch weiterentwickelt, sondern auch meine Rolle darin.

WIE GEHT ES WEITER?

idea-ly will sich der Zeit anpassen und Kunden die neuesten Technologien und Möglichkeiten bieten. Deswegen setzen wir darauf, Ideen in Zukunft mithilfe von KI zu organisieren und zu strukturieren. Das kann Unternehmen helfen, KI als Sparringspartner zu nutzen und herauszufinden, wo es Optimierungsbedarf gibt.

So können viele Ideen automatisch gruppiert werden und das Unternehmen kann seinen Status quo mit einer einzigen Abfrage checken. Nicht als Ersatz für die Mitarbeiter, sondern als Werkzeug, das deren Ideen noch wertvoller macht.

RÜCKBLICK

idea-ly zeigt, wie sich Projekte entwickeln können, wenn man dranbleibt. Aus einem Website-Auftrag wurde eine technische Übernahme, daraus ein Produkt, daraus eine Beteiligung. Die Technik wurde auf den Kopf gestellt, Kunden mussten mitgenommen werden, und die Architektur wurde so gebaut, dass sie wächst, statt zu verkrusten.

Die wichtigste Erkenntnis: Gute Produkte entstehen nicht im luftleeren Raum. Sie entstehen, wenn echte Nutzer echte Probleme haben – und man nah genug dran ist, um zuzuhören.

Aus deiner Produktidee wird der nächste Schritt.

Du möchtest eine Anwendung aufbauen oder ein bestehendes Produkt weiterbringen? Wir klären, was deine Nutzer brauchen und welche Funktionen dafür zuerst entstehen sollten.

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